{"id":139,"date":"2008-06-15T19:03:44","date_gmt":"2008-06-15T19:03:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hidasi.hu\/?p=139"},"modified":"2018-12-07T12:33:59","modified_gmt":"2018-12-07T12:33:59","slug":"die-schiedsgerichtsbarkeit-in-ungarn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hidasi.hu\/de\/die-schiedsgerichtsbarkeit-in-ungarn\/","title":{"rendered":"Die Schiedsgerichtsbarkeit in Ungarn"},"content":{"rendered":"<p> Einleitung  <\/p>\n<p> In Ungarn ist die Schiedsgerichtsbarkeit mit dem Gesetz LXXI\/1994 geregelt, dies aufgrund der Gesetzesvorlage UNCITRAL. Das Gesetz regelt die Verfahrensordnung in dispositiver Weise und l&auml;sst Freiraum dem Willen der Parteien. Die Geltung des Gesetzes erstreckt sich auf Ad-hoc-Schiedsgerichte, die f&uuml;r die Entscheidung eines einzigen Rechtsstreites aufgestellt wurden ebenso, wie auf die st&auml;ndigen, institutionalisierten Schiedsgerichte. Ad-hoc-Schiedsgerichte und ihre Verfahrensordnung entstehen durch Vereinbarung der Parteien, wogegen ein st&auml;ndiges Schiedsgericht nur mit der Gr&uuml;ndungsurkunde einer Landeswirtschaftskammer, und mit eigener Verfahrensordnung errichtet werden kann.  <\/p>\n<p> Allgemeine Bestimmungen  <\/p>\n<p> Die Inanspruchnahme eines Schiedsgerichtes anstelle des ordentlichen (staatlichen) Gerichtes ist ausschlie&szlig;lich dann m&ouml;glich, wenn zwischen den Parteien eine diesbez&uuml;gli-che &Uuml;bereinkunft, eine Schiedsgerichtsklausel oder ein Schiedsgerichtsvertrag besteht, und wenn mindestens eine der Parteien ein Wirtschaftsgewerbe betreibt, und der Rechtsstreit mit dieser T&auml;tigkeit verbunden ist, und die Parteien frei &uuml;ber den Gegenstand des Verfahrens verf&uuml;gen.<br \/> Nicht statthaft ist das Schiedsgerichtsverfahren in Sonderverfahren der Zivilprozessordnung (z.B. in Prozessen &uuml;ber den Personenzustand oder in Verwaltungsprozessen), sowie in F&auml;llen wo dies vom Gesetz ausgeschlossen wird.<br \/> Ein Schiedsgerichtsvertrag ist eine dahingehende Vereinbarung der Parteien, dass sie einen, aus ihrem von ihnen bestimmten, vertraglichen oder au&szlig;ervertraglichen Rechtsverh&auml;ltnis entstandenen oder entstehenden Rechtsstreit von einem Schiedsgericht entscheiden lassen wollen. Ein Schiedsgerichtsvertrag gilt ausschlie&szlig;lich in Schriftform, und kann als selbstst&auml;ndiger Vertrag oder Teil eines anderen Vertrages zustande kommen. Vom Gesetz wird auch jene Vereinbarung als schriftlich zustande gekommen betrachtet, die zwischen den Parteien mit Brief-, Telegramm-, Telexwechsel entstanden ist, einschlie&szlig;lich auch andere Mittel der dauerhaften Speicherung von Mitteilungen der Parteien. Es f&auml;llt unter die gleiche Beurteilung, wenn von der einen Partei in der Klageschrift das Bestehen eines Schiedsgerichtsvertrages zwischen ihnen behauptet wird, und die andere Partei dies nicht in Abrede stellt. Wurde in der Sache, die den Gegenstand des Schiedsgerichtsvertrages bildet, beim ordentlichen Gericht eine Klage eingereicht, wird die Klage vom Gericht ohne Ladung abgelehnt oder der Prozess auf Antrag einer der Parteien aufgehoben, dies mit Ausnahme des Falles, dass der Schiedsgerichtsvertrag nach Ansicht des Gerichtes nicht zustande gekommen, ung&uuml;ltig, unwirksam oder unbefolgbar ist. Doch die Einreichung der genannten Klage behindert nicht die Einleitung des Schiedsgerichtsverfahrens.  <\/p>\n<p> Bestimmung und Ausschluss der Schiedsrichter, Ende ihres Auftrages  <\/p>\n<p> Die Schiedsrichter sind unabh&auml;ngig, unparteiisch, und wenn sie von den Parteien bestimmt werden, sind sie keine Vertreter dieser. Sie k&ouml;nnen w&auml;hrend der Aus&uuml;bung ihres Auftrages keine Weisungen annehmen, und sind zur vollen Verschwiegenheit verpflichtet. Im Falle eines st&auml;ndigen Schiedsgerichtes haben sie hier&uuml;ber eine schriftliche Erkl&auml;rung abzugeben.<br \/> Folgende Personen k&ouml;nnen nicht das Amt des Schiedsrichters bekleiden:<br \/> &#8211; die ihr 24. Lebensjahr noch nicht vollendet haben,<br \/> &#8211; denen die Teilnahme an &ouml;ffentlichen Angelegenheiten verboten wurde,<br \/> &#8211; die vom Gericht rechtskr&auml;ftig unter Vormundschaft gesetzt wurden,<br \/> &#8211; die vom Gericht rechtskr&auml;ftig zu einer vollstreckbaren Freiheitsstrafe verurteilt wurden, bis sie von den Nachteilen ihrer Vorbestraftheit befreit sind.<br \/> Das Schiedsgericht kann aus einem selbst&auml;ndig handelndem Richter oder aus einem Senat aus mehreren Richtern bestehen. Mangels einer diesbez&uuml;glichen Vereinbarung der Parteien wird ein aus drei Richtern bestehender Senat vorgehen. Die Parteien stimmen je einen Richter, und diese bestimmen selbst den Dritten, oder im Falle von mehreren Senatsmitgliedern die &uuml;brigen Richter. Kommt eine Partei ihrer Bestimmungspflicht nicht nach oder k&ouml;nnen sich die bestimmten Richter nicht in der Person des dritten Richters einigen, wird der fehlende Richter auf Antrag einer der Parteien vom zust&auml;ndigen Komitatsgericht bestimmt. In Sachen die mit dem Schiedsgerichtsverfahren verbunden sind ist jenes Komitatsgericht zust&auml;ndig, auf dessen Zust&auml;ndigkeitsgebiet sich der Sitz des Beklagten befindet oder auf dessen Zust&auml;ndigkeitsgebiet der zum Rechtsstreit f&uuml;hrende Vertrag abgeschlossen wurde. Kann so nicht festgestellt werden welches Gericht zust&auml;ndig ist, wird das Hauptst&auml;dtische Gericht vorgehen.<br \/> Der Auftrag des Schiedsrichters kommt mit dessen Annahme zustande, und endet mit R&uuml;cktritt, Ausschluss oder einer Vereinbarung der Parteien.<br \/> Bei Bestehen von Umst&auml;nden, die berechtigte Zweifel betreffend Unabh&auml;ngigkeit oder unparteiisches Verhalten des Richters aufkommen lassen, oder wenn dieser nicht &uuml;ber die von den Parteien verlangte fachliche Qualifikation verf&uuml;gt, kann von den Parteien ein Antrag auf Ausschluss eingebracht werden. Dieser Antrag ist binnen 15 Tagen ab Kenntnisnahme &uuml;ber Zusammensetzung des Schiedsgerichtes oder den begr&uuml;ndenden Umstand, einzureichen. &Uuml;ber den Antrag entscheidet das Schiedsgericht. Sollte der Ausschlussantrag zu keinem Ergebnis f&uuml;hren, kann sich der Antragsteller innerhalb von 30 Tagen an das zust&auml;ndige Komitatsgericht wenden. <br \/> Taucht der Grund, der die Bekleidung des Schiedsrichteramtes ausschlie&szlig;t, erst nach Annahme der Bestellung auf, oder wird der Richter tats&auml;chlich unf&auml;hig seine Aufgabe wahrzunehmen, oder handelt er aus anderen Gr&uuml;nden nicht rechtzeitig, kann er von seinem Amt zur&uuml;cktreten oder die Parteien k&ouml;nnen die Aufhebung seines Auftrages vereinbaren. <br \/> &nbsp; Sachliche Zust&auml;ndigkeit des Schiedsgerichtes  <\/p>\n<p> Das Schiedsgericht entscheidet selbst &uuml;ber seine sachliche Zust&auml;ndigkeit. Bei der Beurteilung dessen ist die Schiedsgerichtsklausel als eine von den &uuml;brigen Bestimmungen des Vertrages unabh&auml;ngige Vereinbarung zu betrachten, das hei&szlig;t alleine von der Ung&uuml;ltigkeit oder Nichtigkeit des Vertrages wird noch keine Ung&uuml;ltigkeit oder Nichtigkeit der Schiedsgerichtsvereinbarung nach sich gezogen. Eine Beanstandung in Zusammenhang mit der sachlichen Zust&auml;ndigkeit des Schiedsgerichtes soll sp&auml;testens zeitgleich mit der Einreichung des Klageerwiderung, und eine Beanstandung wegen &Uuml;berschreitung der sachlichen Zust&auml;ndigkeit soll bei der vermuteten &Uuml;berschreitung eingereicht werden.<br \/> Jede Partei kann vom Schiedsgericht zu zeitweiligen Ma&szlig;nahmen oder Stellung von Sicherheiten angewiesen werden, die vom Schiedsgericht bez&uuml;glich des Streitgegenstandes als notwendig erachtet werden. Ein zum ordentlichen Gericht eingereichter Antrag der Partei wegen Veranlassung zeitweiliger Ma&szlig;nahmen steht nicht in Widerspruch mit dem Schiedsgerichtsverfahren.  <\/p>\n<p> Das Verfahren des Schiedsgerichtes  <\/p>\n<p> Voraugehaltend die Gleichbehandlung der Parteien, werden die Regeln des Schiedsgerichtsverfahrens von den Parteien frei festgelegt. Mangels einer Vereinbarung der Parteien kommen die Bestimmungen des Gesetzes zur Geltung. <br \/> Im Unterschied zum Verfahrend des ordentlichen Gerichtes, ist das Schiedsgerichtsverfahren nicht &ouml;ffentlich. Mangels einer abweichenden Vereinbarung der Parteien gilt die Ungarische als Sprache des Verfahrens. Im Falle eines Ad-hoc-Schiedsgerichtes wird der Ort des Schiedsgerichtes mit Ber&uuml;cksichtigung des Umst&auml;nde des Falles vom Gericht bestimmt. Das Verfahren gilt mit jenem Tag als eingeleitet, an dem die beklagte Partei die Erkl&auml;rung &uuml;ber die Einreichung des Rechtsstreites an das Schiedsgericht, erhalten hat. Beim st&auml;ndigen Schiedsgericht ist der Ort des Verfahrens in der Gr&uuml;ndungsurkunde festgelegt, und das Verfahren f&auml;ngt mit dem Tag des Eingangs der Klageschrift beim Schiedsgericht, an. Die Parteien haben das Klagebegehren, die Klageerwiderung und die diese unterst&uuml;tzenden Faktdarstellungen innerhalb der vorgegebenen Frist vorzulegen. Jede Partei ist berechtigt ihre Klage oder ihre Klageerwiderung im Laufe des Verfahrens zu &auml;ndern oder zu erg&auml;nzen. Vom Gericht k&ouml;nnen die Parteien, die Zeugen und die Gutachter angeh&ouml;rt werden, es ist jedoch nicht berechtigt Geldbussen oder sonstige Zwangsmittel einzusetzen. &Uuml;ber das Schiedsgerichtsverfahren ist Protokoll zu f&uuml;hren.<br \/> Das Schiedsgericht stellt das Verfahren ein, wenn vom Kl&auml;ger die Klageschrift &#8211; ohne Begr&uuml;ndung &#8211; nicht eingereicht wird. Reicht der Beklagte keine Klageerwiderung ein, hat das Schiedsgericht das Verfahren fortzusetzen. <br \/> Wie das ordentliche Gericht, so ist auch das Schiedsgericht berechtigt zur Beurteilung von Fragen, die eine fachliche Kompetenz verlangen, Gutachter zu bestellen. <br \/> Im Laufe des Beweisf&uuml;hrungsverfahrens leistet das &ouml;rtliche Gericht, in dessen Zust&auml;ndigkeitsgebiet sich die Beweisf&uuml;hrung am zweckdienlichsten vornehmen l&auml;sst, Rechtshilfe mit der Durchf&uuml;hrung des Beweisf&uuml;hrungsverfahrens und mit Anwendung der dabei eventuell erforderlichen Zwangsmittel, dies auf Ersuchen des Schiedsgerichtes. In Budapest geht das Pester Zentrale Bezirksgericht vor.<br \/> Ein Senatsgericht fasst Mehrheitsbeschl&uuml;sse. Mangels eines Mehrheitsstandpunktes entscheidet der Senatspr&auml;sident. Das Schiedsgerichtsverfahren endet mit einem die Sache entscheidenden Urteil oder mit einem Beschluss &uuml;ber die Einstellung des Verfahrens.<br \/> Kommen die Parteien im Rechtsstreit zu einem Ausgleich, wird das Verfahren vom Gericht per Beschluss eingestellt. Wird der Ausgleich vom Gericht auf gemeinsamen Antrag der Parteien in einem Urteil gefasst, hat dies die gleiche Wirkung wie ein Urteil. Das Schiedsgerichtsverfahrens hebt sich auf, wenn:<br \/> &#8211; vom Kl&auml;ger seine Klage nicht eingereicht wird,<br \/> &#8211; vom Kl&auml;ger seine Klage zur&uuml;ckgezogen wird,<br \/> &#8211; sich die Parteien in der Einstellung des Verfahrens einigen,<br \/> &#8211; das Gericht zur Ansicht kommt, dass eine Fortsetzung des Verfahrens aus jedwelchem Grunde unn&ouml;tig oder unm&ouml;glich ist.<br \/> Eine Korrektion, Deutung oder Erg&auml;nzung des Urteils ist auf Antrag und auch von amtswegen m&ouml;glich.  <\/p>\n<p> &nbsp; <\/p>\n<p> Ung&uuml;ltigmachung des Schiedsgerichtsurteils  <\/p>\n<p> Gegen das Urteil des Schiedsgerichtes gibt es keine Rechtsmittel. Doch die Partei und jene, die von Bestimmungen des Urteils betroffen werden, k&ouml;nnen vom zust&auml;ndigen Komitatsgericht bei Vorliegen folgender Gr&uuml;nde die Aufhebung des Urteils verlangen:<br \/> &#8211; wenn der Partei, die den Schiedsgerichtsvertrag abgeschlossen hat, die Rechtsf&auml;higkeit oder die Handelungsf&auml;higkeit fehlte,<br \/> &#8211; wenn der Schiedsgerichtsvertrag im Sinne des gew&auml;hlten Rechtes, oder mangels eines Bestimmung &uuml;ber das ma&szlig;gebende Recht, im Sinne des ungarischen Rechtes, ung&uuml;ltig ist,<br \/> &#8211; wenn sie &uuml;ber die Bestimmung des Schiedsrichters bzw. &uuml;ber das Verfahren des Schiedsgerichtes nicht ordnungsgem&auml;&szlig; benachrichtigt wurde oder sie nicht in der Lage war die Sache vorzutragen,<br \/> &#8211; wenn das Urteil in einem Rechtsstreit gef&auml;llt wurde, auf den sich die Vereinbarung der Schiedsgerichtsbarkeit nicht erstreckt, &#8211; wenn Zusammensetzung oder Verfahren des Schiedsgericht nicht der Vereinbarung der Parteien, oder mangels einer solchen, den Bestimmungen des Gesetzes entsprochen haben,<br \/> &#8211; wenn der Streitgegenstand nach Bestimmungen des ungarischen Rechtes nicht vor ein Schiedsgericht geh&ouml;rt,<br \/> &#8211; wenn das Urteil gegen die &ouml;ffentliche Ordnung Ungarns verst&ouml;&szlig;t.<br \/> Auf Antrag der Partei kann vom Gericht der Vollzug des Schiedsgerichtsurteils ausgesetzt werden. Das Urteil des Schiedsgerichtes hat die gleiche Wirkung wie ein rechtskr&auml;ftiges Urteil eines ordentlichen Gerichtes, und auch f&uuml;r den Vollzug gelten die Bestimmungen des gerichtlichen Vollzuges.  <\/p>\n<p> &nbsp; <\/p>\n<p> &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br \/> September 2007 <br \/> &nbsp;  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einleitung In Ungarn ist die Schiedsgerichtsbarkeit mit dem Gesetz LXXI\/1994 geregelt, dies aufgrund der Gesetzesvorlage UNCITRAL. Das Gesetz regelt die Verfahrensordnung in dispositiver Weise und l&auml;sst Freiraum dem Willen der Parteien. Die Geltung des Gesetzes erstreckt sich auf Ad-hoc-Schiedsgerichte, die f&uuml;r die Entscheidung eines einzigen Rechtsstreites aufgestellt wurden ebenso, wie auf die st&auml;ndigen, institutionalisierten Schiedsgerichte. 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